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Original file line number | Diff line number | Diff line change |
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@@ -0,0 +1,131 @@ | ||
### Impressum und Haftungsausschluss | ||
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*Medieneigentümer, Herausgeber, Hersteller, Verleger:*<br/> | ||
ELGA GmbH, Treustraße 35-43, Wien, Österreich. Telefon: +43.1.2127050<br/> | ||
Internet: [www.elga.gv.at](https://www.elga.gv.at), Email: [cda@elga.gv.at](mailto:cda@elga.gv.at)<br/> | ||
Geschäftsführer: Mag. Dr. Stefan Sabutsch, Dr. Edith Bulant-Wodak, MBA | ||
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*Redaktion, Projektleitung, Koordination:*<br/> | ||
Dr. Emmanuel Helm, [emmanuel.helm@elga.gv.at](mailto:emmanuel.helm@elga.gv.at) | ||
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*Abbildungen:* © ELGA GmbH | ||
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*Nutzung:* Das Dokument enthält geistiges Eigentum der Health Level Seven® Int. und HL7® Austria, Erdbergweg 7/8, 8052 Graz; [www.hl7.at](https://www.hl7.at). | ||
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*Download* unter [gesundheit.gv.at](https://www.gesundheit.gv.at) und [elga.gv.at/cda](https://www.elga.gv.at/cda). *TODO* | ||
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Die Nutzung ist ohne Lizenz- und Nutzungsgebühren zum Zweck der Erstellung medizinischer Dokumente ausdrücklich erlaubt. Andere Arten der Nutzung und auch auszugsweise Wiedergabe bedürfen der Genehmigung des Medieneigentümers. | ||
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*Haftungsausschluss:* Die Arbeiten für den vorliegenden Leitfaden wurden von den Autoren gemäß dem Stand der Technik und mit größtmöglicher Sorgfalt erbracht und über ein öffentliches Kommentierungsverfahren kontrolliert. Die Nutzung des vorliegenden Leitfadens erfolgt in ausschließlicher Verantwortung der Anwender. Aus der Verwendung des vorliegenden Leitfadens können keinerlei Rechtsansprüche gegen die Autoren, Herausgeber oder Mitwirkenden erhoben und/oder abgeleitet werden. Ein allfälliger Widerspruch zum geltenden Recht ist jedenfalls nicht beabsichtigt und von den Erstellern des Dokumentes nicht gewünscht. | ||
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### Sprachliche Gleichbehandlung | ||
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Soweit im Text Bezeichnungen nur im generischen Maskulinum angeführt sind, beziehen sie sich auf Männer, Frauen und andere Geschlechtsidentitäten in gleicher Weise. Unter dem Begriff "Patient" werden sowohl Bürger, Kunden und Klienten zusammengefasst, welche an einem Behandlungs- oder Pflegeprozess teilnehmen als auch gesunde Bürger, die derzeit nicht an einem solchen teilnehmen. Es wird ebenso darauf hingewiesen, dass umgekehrt der Begriff Bürger auch Patienten, Kunden und Klienten mit einbezieht. | ||
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## Verwendete Standards und gesetzliche Grundlagen | ||
inkl. Hinweis auf Revisionen | ||
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### Lizenzinformationen | ||
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Die von HL7 Austria erarbeiteten Standards und die Bearbeitungen der Standards von HL7 International stellen Werke im Sinne des österreichischen Urheberrechtsgesetzes dar und unterliegen daher urheberrechtlichem Schutz. | ||
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HL7 Austria genehmigt die Verwendung dieser Standards für die Zwecke der Erstellung, des Verkaufs und des Betriebs von Computerprogrammen, sofern nicht anders angegeben oder sich die Standards auf andere urheberrechtlich oder lizenzrechtlich geschützte Werke beziehen. | ||
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Die vollständige oder teilweise Veröffentlichung der Standards (zum Beispiel in Spezifikationen, Publikationen oder Schulungsunterlagen) ist nur mit einer ausdrücklichen Genehmigung der HL7 Austria gestattet. Mitglieder von HL7 Austria sind berechtigt, die Standards vollständig oder in Auszügen ausschließlich organisationsintern zu publizieren, zu vervielfältigen oder zu verteilen. Die Veröffentlichung eigener Anpassungen der HL7-Spezifikationen (im Sinne von Lokalisierungen) oder eigener Leitfäden erfordert eine formale Vereinbarung mit der HL7 Austria. | ||
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HL7® und FHIR® sind die eingetragenen Marken von Health Level Seven International. Die vollständigen Lizenzinformationen finden sich unter [https://hl7.at/nutzungsbedingungen-und-lizenzinformationen/](https://hl7.at/nutzungsbedingungen-und-lizenzinformationen/). Die Lizenzbedingungen von HL7 International finden sich unter [http://www.HL7.org/legal/ippolicy.cfm](http://www.HL7.org/legal/ippolicy.cfm). | ||
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### Verbindlichkeit | ||
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Die Verbindlichkeit und die Umsetzungsfrist dieses Leitfadens sind im Gesundheitstelematikgesetz 2012, BGBl.I Nr.111/2012 sowie in den darauf fußenden ELGA-Verordnungen geregelt. TODO | ||
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Der Leitfaden in seiner jeweils aktuell gültigen Fassung sowie die aktualisierten Terminologien sind vom zuständigen Minister auf www.gesundheit.gv.at zu veröffentlichen. Der Zeitplan zur Bereitstellung der Datenaustauschformate wird durch das Gesundheitstelematikgesetz 2012 und darauf basierenden Durchführungsverordnungen durch den zuständigen Bundesminister vorgegeben. Hauptversionen, also Aktualisierungen des Implementierungsleitfadens, welche zusätzliche verpflichtende Konformitätskriterien enthalten ("Mandatory" [M], "Required" [R] und "Fixed" [F]), sind mit ihren Fristen zur Bereitstellung per Verordnung kundzumachen. Andere Aktualisierungen (Nebenversionen) dürfen auch ohne Änderung dieser Verordnung unter www.gesundheit.gv.at veröffentlicht werden. | ||
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Die Anwendung dieses Implementierungsleitfadens hat im Einklang mit österreichischem und europäischem Recht, insbesondere mit den relevanten Materiengesetzen (z.B. Ärztegesetz 1998, Apothekenbetriebsordnung 2005, Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz, Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, Rezeptpflichtgesetz, Datenschutzgesetz, Gesundheitstelematikgesetz 2012, DSGVO) zu erfolgen. Technische Möglichkeiten können gesetzliche Bestimmungen selbstverständlich nicht verändern, vielmehr sind die technischen Möglichkeiten im Einklang mit den Gesetzen zu nutzen. | ||
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Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen liegt im Verantwortungsbereich der Ersteller der CDA-Dokumente. | ||
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## Wichtige unterstützende Materialien | ||
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## Leitfadenerstellungs- und Harmonisierungsprozess | ||
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Für die Ausgestaltung der Inhalte von "FHIR Implementierungsleitfäden" ist eine breite Beteiligung der Stakeholder wesentlich, um die praktische Nutzbarkeit und die Akzeptanz durch die ELGA-Benutzer sicherzustellen. Für diese interdisziplinären Expertengruppen stehen nicht die technischen, sondern vor allem medizinisch-inhaltliche Aspekte im Vordergrund. Die technischen Inhalte werden großteils von den Redaktionsteams beigetragen. | ||
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Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Interoperabilität der IT-Systeme im Gesundheitswesen ist die Einigung auf Vorgaben für einheitliche Dokumentation und Codierung der Information. Diese durch die Arbeitsgruppen erreichte "Harmonisierung" etabliert neue nationale Qualitätsstandards der medizinischen Dokumentation. Die Leitfäden werden über ein reguläres Standardisierungsverfahren ("Ballot") durch die HL7 Anwendergruppe Österreich (HL7 Austria) zu einem nationalen HL7 Standard. | ||
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Dieser Implementierungsleitfaden entstand durch die Harmonisierungsarbeit der AG Integrierte Versorgung, die im Jahr 2024 tagte. Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe wurden durch ihre Organisation delegiert. | ||
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Die Arbeitsgruppe harmonisierte primär die inhaltlichen Vorgaben und soweit möglich die zu verwendenden Terminologien (Value-Sets). Die Formulierung der technischen Spezifikation des FHIR Implementierungsleitfadens erfolgte durch die ELGA GmbH parallel bzw. nach der inhaltlichen Festlegung. | ||
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Der Leitfaden wurde in einem technischen Abstimmungsverfahren durch die HL7 Austria (Ballot xxx) zu einem österreichischen HL7-Standard. Die Verbindlichkeit zur Anwendung wird durch eine Verordnung zum Gesundheitstelematikgesetz 2012, BGBl.I Nr.111/2012 begründet. | ||
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### Revision der Leitfäden | ||
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Neue und geänderte Anforderungen sowie Verbesserungen können neue Versionen der bestehenden Spezifikationen notwendig machen. | ||
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Der CDA-Koordinator evaluiert in regelmäßigen Abständen, ob und welche Änderungen (etwa durch neue medizinische oder gesetzliche Anforderungen) notwendig sind. Aufgrund des Berichtes des CDA-Koordinators empfiehlt die ELGA GmbH die Erstellung von Revisionsversionen der bestehenden Leitfäden. Die geplanten Änderungen sollen mit den maßgeblichen Stakeholdern abgestimmt werden. | ||
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Neue Versionen, die "verpflichtende Elemente" (Sections oder Entries) neu einführen oder entfernen, sind "Hauptversionen", die jedenfalls über eine Durchführungsverordnung verbindlich gemacht und veröffentlicht werden. Andere Versionen sind "Nebenversionen". Alle verbindlichen Versionen sind auf www.gesundheit.gv.at zu veröffentlichen. | ||
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### Autoren und Mitwirkende | ||
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Das Redaktionsteam bestand aus folgenden Personen[^1]: | ||
<table class="wikitable"> | ||
<tbody><tr> | ||
<th> Name | ||
</th> | ||
<th> Organisation | ||
</th> | ||
<th> Rolle | ||
</th></tr> | ||
<tr> | ||
<td> Emmanuel Helm | ||
</td> | ||
<td> ELGA GmbH | ||
</td> | ||
<td> Projektleiter, Fachkoordinator | ||
</td></tr> | ||
<tr> | ||
<td> Andrea Klostermann | ||
</td> | ||
<td> ELGA GmbH | ||
</td> | ||
<td> Autorin | ||
</td></tr> | ||
<tr> | ||
<td> Gabriel Kleinoscheg | ||
</td> | ||
<td> ELGA GmbH, HL7 Austria | ||
</td> | ||
<td> Autor | ||
</td></tr> | ||
<tr> | ||
<td> Nikolaus Krondraf | ||
</td> | ||
<td> ELGA GmbH | ||
</td> | ||
<td> Autor | ||
</td></tr> | ||
<tr> | ||
<td> Sonja Gradwohl | ||
</td> | ||
<td> ELGA GmbH | ||
</td> | ||
<td> Autorin | ||
</td></tr> | ||
</tbody></table> | ||
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Teilnehmer der Arbeitsgruppe Integrierte Versorgung Herzinsuffizienz[^1]: *TODO* | ||
|
||
[^1]: Personen sind in alphabetischer Reihenfolge ohne Titel angegeben. | ||
|
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## Technischer Hintergrund | ||
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## Allgemeine Richtlinien für ELGA FHIR-Implementierungsleitfäden | ||
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## Funktionale Anforderungen | ||
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## Konformitätsprüfung | ||
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## Datentypen |
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Original file line number | Diff line number | Diff line change |
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@@ -0,0 +1,51 @@ | ||
<script type="module"> | ||
import mermaid from 'https://cdn.jsdelivr.net/npm/mermaid@11/dist/mermaid.esm.min.mjs'; | ||
mermaid.initialize({ startOnLoad: true }); | ||
</script> | ||
|
||
### Patient Journey | ||
|
||
Die folgende fiktive "Patient Journey" beschreibt einen möglichen Anwendungsfall des Leitfadens: | ||
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Anton ist 72 Jahre alt und lebt mit seiner Ehefrau in Wien. Er hat zwei erwachsene Kinder und Enkelkinder. Beruflich war er früher als Buchhalter tätig. Sein Allgemeinzustand ist gut, allerdings ist er adipös (BMI >30). In seiner Familie gibt es eine Vorbelastung für Herzkrankheiten. Seit 2016 nimmt Anton aufgrund von arterieller Hypertonie täglich morgens eine 5-mg-Tablette Ramipril ein. Er ist körperlich aktiv und geht regelmäßig mit seinem Hund spazieren. Anton ist technisch versiert und nutzt häufig sein Smartphone. Er hat vor 5 Jahren mit dem Rauchen aufgehört. Davor rauchte er 40 Jahre lang täglich ein Päckchen Zigaretten (entsprechend 40 Pack Years). Anton gibt an, in den letzten Jahren moderat Alkohol zu konsumieren, etwa 1-2 Gläser Wein oder Bier pro Woche. Er hat nie regelmäßig größere Mengen Alkohol getrunken. | ||
|
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- 15.03.2024: Anton verspürt seit einigen Wochen zunehmende Kurzatmigkeit und Müdigkeit, besonders bei Belastung. | ||
Er sucht seinen Hausarzt auf. Dieser führt eine gründliche Anamnese und körperliche Untersuchung durch. Dabei fallen Beinödeme und EKG-Auffälligkeiten auf. | ||
Es wird eine Verdachtsdiagnose auf Herzinsuffizienz gestellt. Anton wird zur weiteren Abklärung an einen Kardiologen überwiesen. | ||
|
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- 22.03.2024: Der Kardiologe diagnostiziert eine Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) basierend auf der Echokardiographie und den auffälligen Laborwerten, die unter anderem auf eine Niereninsuffizienz, Anämie, Dyslipidämie und Hypothyreose hinweisen. Antons medikamentöse Therapie wird erhöht und ergänzt. Außerdem erhält Anton Empfehlungen zur Gewichtskontrolle, salzarmen Ernährung und moderater körperlicher Aktivität. | ||
|
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- 29.03.2024: Anton fühlt sich mit der Therapie bereits besser, hat jedoch Fragen zu den Untersuchungsergebnissen und zur Einnahme der Medikamente. Der Hausarzt informiert ihn über eine Veranstaltung des Herzverbands und das Disease-Management-Programm (DMP) für Herzinsuffizienz, das Anton weiterhelfen könnte. | ||
|
||
- Fortlaufende Betreuung: Anton nimmt regelmäßig an Schulungen und Beratungen im Rahmen des DMP teil. Durch die engmaschige Betreuung und optimierte Therapie kann er seine Erkrankung besser verstehen und managen, was ihm hilft, trotz der Einschränkungen eine gute Lebensqualität zu erhalten. | ||
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<pre class="mermaid"> | ||
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config: | ||
look: handDrawn | ||
layout: fixed | ||
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flowchart TD | ||
A("**15.03.2024**<br/>Hausarzt führt <br/>**Gespräch/Untersuchung** <br/>durch und überweist an <br/>den Kardiologen. <br/>**Verdachtsdiagnose <br/>Herzinsuffizienz**") | ||
A -.-> a1("**Körperliche Untersuchung**: <br/>zeigt Beinödeme und <br/>EKG-Auffälligkeiten") | ||
A -.-> a2("**Anamnese**: <br/>Symptome wie Kurzatmigkeit <br/>bei Belastung und Müdigkeit <br/>werden erhoben") | ||
A ==> B("**22.03.2024**<br>Der Kardiologe führt <br/> **Echokardiographie** und <br/>**Blutabnahme** durch.") | ||
B -.-> b1("**Diagnose Herzinsuffizienz** <br/>mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) wird gestellt.") | ||
b1 -.-> bb1("Medikation") | ||
b1 -.-> bb2("Beratung zum Lebensstil") | ||
B ==> C("**29.03.2024**<br>**Nachbesprechung**<br/>beim Hausarzt.") | ||
C -.-> c1("Hausarzt informiert Patienten <br/>über Infoveranstaltung des <br/>Herzverbandes und über die <br/>weiterführende Therapie.") | ||
C ==> D("**Fortlaufende Therapie**<br/>Engmaschige Kontrollen <br/>beim Hausarzt.<br/>Patient nimmt regelmäßig an <br/>Schulungen und Beratungen teil.") | ||
|
||
%% Styling | ||
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</pre> |